Riesen Germknödel aus Großmutters Zeiten


Herzlich willkommen


Schupfnudeln, Brot, Semmeln, Knödeln, ohne die Hefe, bzw. die Germ wären unsere Speisen nicht so, wie wir sie gerne mögen, nicht fluffig und nicht locker.
Füttert man die Germ so zu sagen mit Zucker und Wärme, entsteht Kohlendioxyd so wiederum entstehen kleine Blasen die den Teig gehen lassen. Die optimale Temperatur für einen
gut gehenden Teig ist 32 Grad. Um so öfter der Teig dann aufgeschlagen wird, umso feinporiger wird er und das Germgebäck oder die Germspeise wird herrlich locker und leicht.


Für 6 große Germknödel benötigt ihr:


  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 30 g Germ
  • 60 g Butter
  • 60 g Zucker
  • eine Prise Salz
  • 1 Eier
  • Marmelade oder Powidl zum Füllen
  • eventuell etwas Rum um die Marmelade zu verfeinern
  • Mohn, Staubzucker und Butter zum Bestreuen und Verfeinern

So einfach geht`s:


Das Mehl vorwärmen, Zucker, Salz  und die zerbröselte Germ dazugeben. Milch, Eier und die zerlassene Butter unterschlagen. Den Teig eine Stunde gehen lassen, dazwischen zwei bis drei Mal aufschlagen, damit er feinporig wird. Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen.



Mit der Marmelade füllen, gut verschließen und zu Knödel formen.




Nun auf einem mit Mehl bestaubten Blech zugedeckt gehen lassen, bis sie sich sichtbar vergrößert haben. Mit der bauchigen Seite nach unten in leicht gesalzenes, kochendes Wasser einlegen und ca. 4 Minuten zugedeckt kochen, die Knödel wenden und 4 Minuten offen kochen lassen.
Die Germknödel nehmen sehr viel an Volumen zu und sollten darum reichlich Platz im Kochtopf haben.


 

Mit zerlassener Butter begießen und  mit Mohn und Staubzucker bestreuen.




Morgen am letzten Tag meiner Mottowoche gibt es das Rezept: Süße Sterzflammerie mit Beerensauce, aus Großmutters Zeiten.

                                                

Gutes Gelingen
eure eve wi

Meine Instagramseite: eve_wi_bakery

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